Samstag, 14. März 2009

This is Zambia

So da melde ich mich nun auch mal wieder, lang ist her, aber ist auch wieder einiges passiert!

Ich fange am besten mal vorne an :) Vor einiger Zeit war ich bei einer traditionellen Zeremonie, „Nc´wala traditional ceremony 2009“. Diese findet jedes Jahr ein paar Kilometer von Chipata entfernt statt. Das heißt morgens sind, gefühlte 1000 Leute in sämtlichen Transportmitteln in dieselbe Richtung gepilgert. Ich hätte auch nicht gedacht, dass hunderte Leute auf einem Transporter Platz haben. Viele waren auch schon „verkleidet“, das heißt sie haben sich mit sämtlichen Fellen von Tieren behangen. Dort angekommen, fühlte ich mich wie auf einem sambischen Festival. Mit dem ganzen Dreck und Matsch, der dank dem Regen entstand, war das auch gar nicht so abwegig. Zunächst wurden von verschiedenen Gruppen der traditionelle Tanz aufgeführt, was eben auch bedeutet, dass eigentlich immer der gleiche Tanz gezeigt wurde, aber die Leute haben sich trotzdem jedes mal gefreut. Dies war glaube das Programm, um die Wartezeit bis sich der Präsident Rupiah Banda und der Chief blicken ließen, zu verkürzen. Durch den stärker werdenden Regen, wurde die Zeit dann aber doch noch länger, aber die sambischen Menschen haben ja kein Problem mit warten :) Daraufhin sind wir dann erstmal Mittag essen gegangen, das bedeutet Nshima mit Bohnen und Kohl. Es gab, wie auf einem Richtung natürlich auch Pommes, allerdings frittiert in einem alten Waschbecken :)


und dann ging die ganze Zeremonie erst richtig los…Vorher hatten wir noch Mc Gyver (?) getroffen, so ein bunter Hund in Chipata, der uns dann irgendwie auf die Hauptfläche gebracht hat. Also standen wir nicht mehr hinter dem „Zaun“ sondern waren mittendrin statt nur dabei…aber gut, dadurch hatten wir frei Sicht auf alles,Wenn wir uns nicht gerade wieder mit ihm zusammen ablichten lassen mussten :) Der erwartet zukünftige Präsident Zuma und Rupiah Banda haben dann ihre Reden gehalten und anschließend wurden von den Tänzergruppen (natürlich in traditioneller „Kleidung“) der traditionelle Tanz für den Chief aufgeführt. Das war quasi mein Karneval in Sambia :) Darauf folgte dann die Schlachtung des Bullen, dessen Blut der Chief dann probieren konnte. Anschließend wurden ihm noch unzählige Geschenke überreicht, inkl. nem lebenden Bullen…Danach war die Zeremonie eigentlich auch vorbei und wir haben uns wieder auf den Heimweg gemacht, was auch ein kleines Abenteuer war…

Also insgesamt war es sehr interessant mal etwas wirklich Traditionelles zu sehen und die wirkliche (alte) Kultur von Sambia miterleben zu können.




Natuerlich habe ich mir in den vergangenen fast 6 monaten einige Gedanken über die sambische Kultur gemacht. Man sieht Afrika ja immer als etwas Ganzes, wobei ich glaube, dass die Kulturen auch hier von Land zu Land unterschiedlich sind. Aber was wissen wir in Deutschland eigentlich wirklich über die Kultur? Werden wir nicht immer mit den gleichen Bildern von Armut, Leid, Krankheiten und Krieg konfrontiert? Wieso werden selten positive Bilder von Afrika produziert? Was sind unsere ersten Gedanken wenn wir an Afrika denken? Dies waren auch die Themen, die in den Gesprächen vor meiner Abreise besprochen wurden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemand etwas genaues über die Lebensweise der Menschen sagen konnte…Also schreibe ich euch hier mal wieder etwas über ein paar Beobachtung die ich bisher hier in Smabia gemacht habe, damit ihr vielleicht auch eine bessere Vorstellung von der Lebensweise und der Menschen hier bekommt. Die sind wie gesagt Beobachtung, die ich bisher gemacht habe und dies ist wohl auch nur ein kleiner Teil von diesem großen Land und trifft sicher nicht auf ganz Afrika zu...


- Die wenigsten Einheimischen haben jemals einen Löwen, Leoparden oder ein anders Wildtier life gesehen. Schon gar nicht die, die in der Stadt wohnen.
- Es herrscht Linksverkehr.
- Es wird grundsätzlich mit den Fingern gegessen und wenn ich mal Nudeln koche gibt es schon ein Problem mit Gabeln.
- Wasser wird nicht während des Essens, sondern danach getrunken.

- Die Menschen trinken nur sehr wenig, meist drei mal am Tag, eben zu den Mahlzeiten.
- Eine Tasse Tee wird mit min. 3 Löffeln Zucker getrunken.
- Es wird mit sehr(!) viel Öl gekocht.
- „You are fat“ ist ein Kompliment. Die Person muss dabei nicht zwingend dick von ihren Körpermaßen sein. Nicht dünn zu sein, bedeutet gesund zu sein und eventuell auch gut verdienend. Sie erfreuen sich auch schon mal an der Vorstellung, dass man mit 150kg nach Deutschland zurueckkehrt.
- Wenn ein Mann einer Frau ein Chitenge (ein Stofftuch) schenkt, möchte er sie heiraten.
- Babies und Kleinkinder werden in einem Chitenge auf dem Rücken getragen. Kinderwagen sieht man so gut wie gar nicht.
- Wenn Frauen tanzen wickeln sie sich ein extra Chitenge um die Hüften.
- (Woll) Mützen werden auch bei 30°C im Schatten getragen.
- Viele Frauen tragen Perücken oder haben falsches Haar.

- Die Frisuren wechseln sie so gut wie jede Woche.
- Es macht nichts weiter, wenn die Brüste einer Frau in der Öffentlichkeit zu sehen sind, da sie mit diesen ihre Kinder ernähren. Ein kurzer Rock (kürzer als Knielang) ist viel anrüchiger.
- Sambische Männer haben kaum Brustbehaarung.
- Eine Familie mit drei Kindern gilt immer noch als klein.
- Es kann passieren, dass ein Baby die ersten 4 Wochen nur Baby heißt. Man möchte ihm erst einen Namen geben, nachdem man gesehen hat wie es sich verhält.

- Nachdem eine Frau ihr erstes Kind zu Welt gebracht hat wird sie nur noch „Amai“ + den Namen des Erstgeborenen genannt.
- Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist automatisch der Montag danach frei.
- Fuß- oder Radweg? Was ist das?
- Elektrizität und fließendes Wasser sindnicht selbstverständlich. Dafür aber Stromausfälle (fast täglich).
- Jede Schule hat ein Motto, wie z.B. „Education for Excellence“

- zu spät kommen ist ganz normal und keiner stört sich daran, die Uhren ticken hier definitiv anders, Was ist eigentlich Stress?

- das Konkurenzdenken ist hier nicht besonders ausgepraegt

- das Leute auf der Ladeflaeche der Autos mitfahren ist ganz noirmal

- als Muzungu (Weisser) steht man so gut wie immer im Mittelpunkt, ob man will oder nicht

- so etwas wie Muelltrennung existiert nicht, er wird einfach gesammelt und anschliessend verbrannt

- Maenner laufen oft Hand in Hand, Frau und Mann zusammen sieht man dagegen so gut wie gar nicht

- auch in Sambia/Afrika gibt es Albinos




Ansonsten arbeite ich weiterhin bei Smiling Kids Zambia, darüber werde ich euch nächste mal mehr erzählen…

Samstag, 21. Februar 2009

Umzug...

Ja nun bin ichschliesslich in meine richtige Unterkunft eingezogen und bin sehr gluecklich! Wie gesagt, ich wohne mit einer sambischen Familie und 2 anderen Freiwilligen zusammen und ist echt super. Ich habe mein eigenes Zimmer, auch wenn ich zurzeit noch kein Bett habe, aber das geht trotzdem, da kuschelt man nachts eben ma mit ner Kakerlake;) Aber ist nicht so schlimm wie ihr es euch vielleicht vorstellt...Ja dieser Umzug bedeutet jetzt auch, jeden Morgen und Abend einen einstuendigen Fussmarsch zu absolvieren um zum Projekt bzw. anch ahuse zu kommen...Ja und wenn man im Projekt dann noch den ganzen Vormittag(zusaetzlich 4 Srtunden) unterwegs ist, kann das schon echt anstrengend werden...avber Smabia is eben ein sehr weites Land und diese Stadtzentren gibt es hier eben nich so...
Nagut, dann sind hier noch ein paar Bilder...


der Affe ist mit auf dem Weg zur Arbeit ueber den Weg gelaufen, mitten inner Stadt...



Das ist eines der Kinder, von der Familie wo ich wohne, die haben sich direkt die Baelle geschnappt und mit meinem Zeug gespielt:)

Ja mit den ganzen Sachen bin ich umgezogen, wusste vorher selber nicht, das ich so viel Zeug habe:)



Habe ich schon erwaehnt, dass die sonnenuntergaenge hier einfach super schoen sind?



Sonntag, 15. Februar 2009

es ist viel passiert...

Ja, wie gesagt, in den letzten Wochen ist hier einiges passiert...

Das Zwischenseminar mit den anderen Leuten war wie erwartet super und wir hatten wieder eine Menge Spass, natuerlich haben wir auch einiges neues gelernt;)
Anschliessend bin ich dann wieder zurueck nach Choma um dort meine letzte Woche zu verbringen und mich von den Kindern und allen zu verabschieden. Das war teilweise sehr traurig und ich vermiss die Kleinen jetzt schon...Aber gut, nun hiess es Zeit fuer etwas Neues!
Das heisst ich habe mich letzten Freitag erst auf den Weg nach Lusaka gemacht. Dort wurde ich eine Stunde spaeter von unseren Buschjungs abgeholt und ich habe das Wochenende dann bei ihnen im Busch verbracht um zu sehen wie sie denn so leben. Das ganze war sehr interessant, das heisst eben, Wasser erst aus der Wasserpumpe pumpen, kein fliessend Wasser, Plumpsklo, Kochen mit Kohlen usw. Also ein wesentlich einfacheres Leben, aber dennoch hatte ich viel Spass. Bei einer Buschwanderung, konnte ich auch schoen die Natur geniessen. Aber son Busch is eben auch nicht ohne, wenn man den Weg nicht genau kennt. Wie schon mal erwaehnt, die Sonne geht hier sehr schnell unter und irgendwie haben wir nicht gleich den richtigen Weg zurueck gefunden...Ja nach einer Weile herumirren, zum Glueck war der Mond so hell und hat uns quasi den Weg geleuchtet, wir hatten ja auch keine taschenlampe dabei, sind wir auf ein kleines Haus getroffen, wo uns ein Junge dann wieder den richtigen Weg gezeigt hat. Somit sind wir dann doch noch heil in Nayulanda angekommen:) Am Sonntag bin ich dann wieder zurueck nach Lusaka um mich dann am naechsten Tag auf den Weg in den Osten zu machen. Nach ueber 8 Stunden Fahrt (hatte ich schon erwaehnt, dass Sambia fast doppelt so gross ist wie Deutschland:)) bin ich dort auch endlich angekommen. Die Stadt heisst Chipata und ist groesser als Choma und war anfangs sehr verwirrend und durcheinander fuer mich (Ja ich bin eigentlich ein Grossstadtkind:)) Die Grenze zu Malawi liegt nur wenige Kilometer entfernt. Auch die Landschaft unterscheidet sehr stark von der Suedprovinz, Chipata ist quasi eingehuegelt und nicht so flach wie Choma. Aber mitler Weile finde ich mich schon besser zurecht hier:) Arbeiten werd ich hier in einem Strassenkinderprojekt, "Smiling kids Zambia". Die Organisation ist eine sambische und bietet fuer die Kinder die Moeglichkeit zu einer der drei Fussballmannschaften zu gehoeren oder Mitglied der Drama groupe zu sein (das bedeutet singen, tanzen, trommeln). Damit soll den Kindern die Moeglichkeit gegeben werden, ihre Freizeit in diesen Projekten zu verbringen und eben nicht auf der Strasse. Was meine genauen Aufgaben werden sein ist bisher noch nicht ganz klar, aber das wird sich noch zeigen.
Zur Zeit lebe ich noch bei einer italienischen Familie, das heisst reinster Luxus mit warmer Dusch und Pizza, Pasta & Co:) Aber die Woche werde ich dann wieder umziehen in ein grosses Haus, welches ich mir mit einer 11koepfigen sambischen Familie und zwei anderen Freiwilligen teilen werde...

So das ist erstmal so das neuste von mir und ich hoffe euch naechstes mal wieder ein paar Fotos zeigen zu koennen:)

Montag, 26. Januar 2009

3 wunderschöne Tage in Livingstone!






So nun meld ich mich endlich mal wieder...

Ich hatte wie gesagt 2 super schöne Tage in Livingstone:
Am Donnerstag hab ich mit einer anderen Praktikantin auf den Weg nach Livingstone gemacht. Das hieß morgens in den großen Reisebus steigen und eine ca. 3 stündige Fahrt hinter sich bringen.

Am "Busbahnhof" und der Bus kam dann auch nach ner Stunde warten...
Anschließend haben wir uns ein Taxi zu unserer Unterkunft genommen. Dies war ein super geiles Backpacker Hostel mit Pool und allem drum und dran. Da wir auch super schönes und heißes Wetter (ohne Regen!) hatten, konnten wir natürlich den geilen Pool nutzen:) Also erstmal haben wir natürlich unsere Sachen in unser kleines, aber vollkommen ausreichendem, Zimmer gepackt und haben uns anschließend auf den Weg in die Stadt gemacht. Auf dem Markt angekommen, haben ich natürlich nen bissel eingekauft. Also viele craft- Sachen, also selbst gemachte Dinge. Ja mit soner shoppingtour kann man schon ma nen ganzen Nachmittag vertreiben:)

Beim dealen aufm Markt:

Anschließend sind wir lecker lecker Essen gegangen, bei Steers. Dort gab es ma, seit 4 Monaten, mal wieder nen guten alten Burger mit Pooommes!!!Das war ein Genuß... Zum Abend sind wir dann nur noch an die Bar gegangen, um nen schönes Bierchen auf unseren Kurzurlaub zu trinken. Der nächste Tag sollte noch besser und viel aufregender werden.

Natürlich war der Plan, dass ich mir die Viktoriafälle angucken gehe. Das heißt morgens um 10 Uhr ham wir den Lift genommen. Für ein bissel Eintrittsgeld, haben wir auch schon den kleinen Park betreten und die Fälle konnte ich schon vom weiten hören. Später war auf Grund der Lautstärke kaum noch eine ordentliche Unterhaltung möglich. Eigentlich kann ich diesen Eindruck kaum beschreiben. Ich kann nur sagen, dass dieser Anblick einfach nur unglaublich beeindruckend war, unbeschreiblich schön...WAAAHNSINN!!!Das muss man echt live sehen...





und hier der Beweis, dass ich auch da war...



Natürlich konnte ich auch einen kleinen Blick nach Mosambik werfen:)
Anschließend haben wir uns auf den Weg zur anderen Seite der Fälle gemacht, d.h. dort wo der Sambesi ist und das Wasser schließlich hinabstürzt.


Wie gesagt hatten wir Traumwetter und haben dort erstmal ein kleines Picknik eingelegt um diesen perfekten Moment zu genießen.
Ja und dann...kamen die AFFEN!!! Ja genau die Affen!


Wir saßen bzw. lagen gemütlich auf nem kleinen Steinvorsprung, dann wackelt es im Baum...wir natürlich, ganz Tourist, erstmal die Camera rausgeholt. Na wo isser denn hin? Dann ging erstma das Geschreie los, der Affe kam und hat sich erstmal unsere 3Euro teuren Chips geklaut und frech wie er is, sich 2 Meter von uns entfernt hingesetzt und die Dinger in sich reingestopft...


Oh man mir ist echt das Herz stehen geblieben, um anschließend umso schneller zu schlagen, mir wurde schlafartig schlecht und konnte auf Grund des Scocks erstmal gar nix tun. Dann hab ich erstmal so schnell wir möglich meine Sachen zusammengepackt und mich erstmal von diesem frechen Vieh entfernt. Ein bißchen weiter entfernt haben wir dann unseren Müll weggeschmissen und schon raschelte es wieder im Baum und ein riesen Affe, Pavian, rennt erstmal auf die Mülltonne zu und prüft was wir denn da eben reingeschmissen haben. Dann hat er irgendwie gemerkt, dass von unseren Keksen nix mehr drinnen war...ja und dann ist er auf die andere Praktikantin losgerannt und hat ihr erstmal die Tasche und die Jacke aus der Hand gerissen. Also ich dachte echt das wars jetz und habe spontan alle meine Klamotten fallen gelassen. Der Affe hat sich dann erstmal gleich den Apfel zu genüge geführt und ein weiterer kam um sich unser Getränk zu klauen und es sich später gemütlich zu genießen. Zum Glück kam dann ein Einheimischer und hat diese frechen und, wie ich zugeben muss, sehr intelligenten Tiere verjagt. Wir wären wohl noch ein paar mal angefallen worden, wenn dieser unjs dort nicht wieder rausbegleitet hätte. Außerdem meinte er, dass uns die Affen wohl schon ne Weile beobachtet haben müssen, na und was dann passiert is, wisst ihr ja jetz:) Also das war ect eine Erfahrung, wenn auch sehr aufregend und gefährlich.




Nachdem wir uns ein wenig von dem Schock erholt hatten, sind wir noch ein wenig über den Markt geschlendert um uns dann auf den Weg zur Crocodile farm zu machen. Dort sollten uns crocodile und Schlangen erwarten. Ja so kam es dann auch...Ich hab riesen Tiere gesehen, die zwar sehr beeindruckend waren aber mir auch ein bissel zu gefährlich erscheinen:) Einige von ihnen haben eben auch schon nen paar Menschen auf dem Gewissen und bis 4 umgebracht. Meine Güte diese Tiere können ja bis zu drei Meter aus dem Wasser hinausschießen um sich ihre Beute zu holen. Nun habe ich auch einen echten Krokodilzahn, den der eine bei nen paar Spielerein verloren hatte.







Ja! ich war ein wenig ängstlich, auch wenns noch so klein is dis Krokodil...




Bei den Schlangen wurde mir wieder vor Augen wie viele eklige und gefährliche Schlangen hier doch in Sambia leben.



Da wir den ganzen Tag nix richtiges gegessen hatten und das was wir noch hatten sich die Affen ja ungefragt geholt hatten, sind wir zum Ocean Basket gefahren. Wir haben eine super leckere Fischplatte mit, Calamaris, Schrimps, Muscheln usw. gegessen, ein Genuß!!!



mit Schrimps und kleinen Tntenfischen inner Hand, bevor sie verspeist wurden:)




Abends haben wir das Wetter genutzt und sind noch ma eben in den Pool gesprungen...Leider wurde ich an diesem Abend auch noch beklaut und ca. 80Euro sind weg! Dasselbe geschah dann auch am folgenden Morgen:) Das Wetter ist echt herrlich und nach einer Stärkung durch eine Pizza haben wir uns schließlich wieder auf den Weg Richtung Choma gemacht. Wie gesagt diese drei Tage Urlaub waren perfekt, von allem etwas dabei:)


die Straße in Livingstone, eine von vielen Straßen hier in Sambia...



Dort habe ich eigentlich nur meine Sachen ausgepackt um danach frisch wieder einzupacken um mich am nächsten Morgen auf den Weg nach Lusaka zu machen, zu meinem Zwischenseminar. Hier bin ich jetzt auch heil angekommen, auch wenn der Bus auf der Fahrt nen kleine Unfall hatte, in ein anderes Auto gefahren ist, was jetzt eine riesen Beule hat und der Reisebus schließlich im Matsch versinkte. Nach einigen Versuchen, wobei die Kette mehrfach gerissen ist, hat uns ein anderer Laster aber wieder rausgezogen. Dadurch braucht ich für den Weg nach Lusaka 7 Stunden, anstatt der geplanten 4...aber so ist das hier nun mal:)

Wie gesagt bin ich jetzt mit den anderen weltwärts- Freiwilligen hier und wir genießen die Zeit!!!

und hier noch nen paar andere Bilder...

Donnerstag, 1. Januar 2009

Happy new year!

Also erstmal wuensche ich euch allen ein frohes und tolles neues Jahr! Ich hoffe ihr habt schoen gefeiert...Also hier wird Silvester nnicht ganz so gross gefeiert, sondern eher der nNeujahrstag heute, aber auch ich hab ein bissel gefeiert und das neue Jahr begruesst:)
So hiermit folgen jetzt die versprochenen Bilder, mal wieder nen paar tolle Kinder:)
Ach ja, falls ichs euch noch nicht erzaehlt habe, wir haben zur Zeit 45 Kinder, d.h. hier hat sich wieder etwas getan, jeweils drei und die anderen beiden sind Geschwister und ganz liebe Kinder, sie sind von fast 3 jahren bis 10 Jahre alt, also bunt gemixt:)


Wie man sieht, geniessen es die kinder sehr Huehnchen zu essen...schmeckt aber auch super lecker:)



Beim Spielen auf der Rutsche erwischt:)



Hier mal wieder ein Spinnenbild... und wenn die nicht giftig war, dann weiss ich auch nicht:)



ein paar unserer Groesseren beim rumalbern:)




und hier folgen jetzt die kleinen Nachkommen des Weihnachtsmanns:) sind sie nicht suess?









Hier noch ein Bild von unserem kleinen Ausflug mit den Kindern "Schweine gucken", mit den Maedels die wir dort getroffen haben...




Samstag, 27. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!!!

Hallo, da bin ich mal wieder:)
Also hier kmmt jetzt mein Weihnachtsbericht, wenn auch etwas verspatet..natuerlich hoffe ich, dass ihr alle ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest hattet und die Feiertage auch genossen habt!!!
Also hier in Sambia wird ja Weihnachten, also die Geburt Jesus, ja erst am 25. 12 gefeiert!
Das heisst, am 24ten Abends haben wir nur gemuetlich zusammengesessen, haben lecker gegessen, wie das Weihnachten ja immer so ist:) und na ja das uebliche halt, war aber sehr schoen!Wir haben sogar "Leise rieselt der Schnee" gesungen:)
Am 25. ging es dann los mit der Feier fuer die Kinder... Wir haben uns morgens also auf gemacht in die Kirche, dort haben wir, wie immer eigentlich, viel gesungen und getanzt. Aber erstaunlicherweise ging das ganze nicht so lange, sondern nur ca. 3std. :) Naja, wir haben dann auch fuer Jesus das gute alte Geburtstagslied gesungen und fuer uns selber natuerlich auc, was dann ungefaehr so ging: "Happy Birthday to you...(das uebliche halt), Happy Birthday dear Julia(also ich hab fuer mich selber gesungen:)), Happy Birthday to you!" das war ein Spass! Ja unsere Kinder, die schon in die Schule gehen haben dann auch beim Christmasplay mitgemacht und haben schoen getanzt, etwas aufgesagt und natuerlich gesungen ("We kiss you a merry Christmas..."). Natuerlich hatten die Kinder viel Spass dabei und es war auch echt niedlich anzuschauen:)Nachdem wir, nach dem grossen Regen, dann auch wieder bei uns angekommen sind, ging es dann auch bald los mit einer Geschichte (ihr wisst schon die Weihnachtsgeschichte halt mit Jesus Geburt und Krippe...) und anschliessend dann die grosse Bescherung. Musste aber feststellen, dass di Kinder eigentlich gar nicht soooo verrueckt nach den Geschenken waren, also als es dann los ging konnten sie sich auch nicht mehr halten:) Aber sie hatten echt viel Spass, haben Kuchen gegessen, Plaetzchen, die wir ja vorher schon mit den Kindern gebacken hatten usw....Dese Weihnachtsfeier fand nur im Haus 1 statt und am 26.12 wurde dann mit den kleinen Babies gefeiert und den kleinen kiddies eben, alle zusammen waer wohl auch gar nicht moeglich gewesen...dann hat der eine Hunger, der andere hat die Windeln voll, der naechste muss aufs klo usw... aber es war auch nen bissel anstrengend, aber wie gesagt doch sehr schoen, wenn auch anders als zu hause...
Letzte Woche waren wir alle (ohne die Kinder)noch beim Carol singing, um uns auf die Weihnachtszeit ein bissel einzustimmen, d.h. wir haben ganz viele Weihnachtslieder gesungen und anschliessend das Buffet gestuermt:) naja mit der Vorweihnachtsstimmung war hier nicht viel, das einzige, woran man gemerkt hat, dass bald Weihnachten ist, war, dass die Kassierer im Spar Weihnachtsmuetzen aufhatten und dort den ganzen Tag gefuehlte 3 Weihnachtslieder zu hoeren waren...Aber das ganze hatte natuerlich auch was positives, keinen Weihnachtsstress!!! Auch mal sehr angenehm:)
Ja so haben wir hier unser weihnachten gefeiert...


und jetzt noch ein paar mehr "Merkwuerdigkeiten" aus Sambia, die mir hier so aufgefallen sind:)

- es ist ganz normal dass die Maenner hier Haendchen haltend rumlaufen...
- wenn es regnet findet man ploetzlich so gut wie keinen Menschen mehr auf der Strasse und fragt sich, wo sich alle verstecken...
- Auto fahren darf man schon, bevor man ueberhaupt eine Pruefung gemacht hat...
- nach 20Std.(also 1200min.) wuerd man ohne Probbleme auf den Sambischen Verkehr los gelassen...
- den 2. Weihnachtsfeiertag wurde hier abgeschafft, weil zu viele Unfaelle passieren (die Menschen feiern zu dolle:)) aber dafuer wird Ostern 4 tage lang gefeiert...
- jeder Mensch scheint daran interessiert zu sein wie es dir geht, ob du den Menschen kennst oder nicht ("How are you")...
- Schweine, ob tot oder lebendig, werden in schubkarren in der Stadt transportiert, es koennen auch schon mal 2 Kuhkoepfe drin liegen...
- wenn ein Mann eine Frau heiraten moechte muss er 4 mio. Kwacha zahlen, d.h. 800euro...
- das Abendessen wuerd lebend nach hause gebracht, also wenn man einen Menschen mit nem lebenden Huhn spazieren gehen sieht, weiss man das es abends auf dem Teller liegen wird...
- es ist normal, dass hier auch Frauen mit (schweren) Waffen rumlaufen...
- das laufen Mitten auf der Strasse ist gar kein Problem..
- der Zebrastreifen existiert zwar, aber nen Auto haelt trotzdem nicht an...
- der Highway (Autobahn) ist eine einspurige Landstrasse...
- es gibt auch nur eine Hauptstrasse, die durch ganz Sambia fuehrt...
- die Sandstrassen werden ein riesen Abenteuer nach dem Regen...

so das wars dann erstmal von mir, ich melde mich dann wieder mit Bildern zurueck, liebe gruesse:)

Montag, 8. Dezember 2008

Ja sie lebt noch!!!






So nun habe ich ja schon ziemlich lange nicht mehr geschrieben, aber wie ihr euch denken könnt, ist das mit dem Internet nicht immer so einfach und wenn, wie des Öfteren zur Zeit, mal wieder Stromausfall ist, geht natürlich nix. Aber nun komm ich ja endlich mal wieder dazu euch nen bissel von hier zu berichten…
Es ist wieder so einiges passiert:
Die Regenzeit hat jetzt endgültig begonnen! Das heißt es sind viele Moskitos unterwegs, komische Tausendfüßler, die Schildkröten lassen sich blicken, innerhalb von einer Woche ist hier alles grün geworden und es sprießen sogar dort kleine Pflänzchen wo ich nicht mehr dachte, dass da überhaupt noch was wächst. Außerdem verwandeln sich die Sandstraßen schnell in kleine Flüsse, man hat das Gefühl das Dach bricht gleich über einen zusammen und man muss immer damit rechnen, dass es anfangen könnte zu regnen und man innerhalb von wenigen Minuten klitsch nass ist…aber der Regen ist echt eine Willkommende Abwechslung  Manchmal bleibt es nach dem Regen kühl, es kann aber auch passieren, dass es anschließend wieder sehr(!) heiß wird.
Letztes Wochenende habe ich einen kleinen Ausflug Richtung Süden gemacht. Das war super schön! Es ging nach Maamba, einer kleinen süßen Stadt nähe des Lake Kariba. Das heißt die Tour dorthin ging über die Berge hinunter ins Tal wo Maamba liegt und dort ist es landschaftlich echt wunderschön! Leider habe ich meine Kamera nicht dabei gehabt und kann jetzt keine schönen Bilder online stellen, aber sobald ich die Bilder habe, hole ich das natürlich nach…Dort habe wir uns den Projektplatz von einem anderen weltwärtsler angeguckt, die Maamba Mine School. Eine Schule vor körperlich oder geistig behinderte Kinder. Dort haben wir eine Nacht in einer Lodge verbracht, oder besser gesagt in einer Suite. Ja ich habe wirklich in einer Suite geschlafen, dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass ich mich in Sambia befinde und auch dort Kakerlaken rumlaufen, aber mein Zimmer hatte die gefühlte Größe von einem Tanzsaal Am Sonntag ging es dann noch nach Kaluli, wo eine Weltwärtslerin bei einem landwirtschaftlichem Projekt arbeitet. Ja landwirtschaftlich bedeutet quasi, wohnen im Niemalsland, zwischen Hühnern, Perlhühnern, Ziegen etc. ohne Freizeitmöglichkeiten und auch mal einer Woche ohne Strom und Wasser wenn ein Blitz in den Generator einschlägt…Aber auch dort war es sehr schön und insgesamt habe ich diesen Ausflug sehr genossen und ich hatte eine Menge Spaß. Ich kann nur sagen, dass dieses Land mehr als nur die Viktoriafälle zu bieten hat und wirklich sehenswert ist…
Gegen Mittag bin ich dann wieder in Choma angekommen und ich muss sagen, hab die Kinder schon nen bissel vermisst
Ach ja und dann hatte ich für ca. 2 Tage mal wieder nen neues Haustier, das Vögelchen Schneeflöckchen. Der Name wurde mit Absicht passend zur nicht vorhandenen Vorweihnachtszeit gewählt. Ich glaube hier freut sich nur unser Spar auf Weihnachten, dort müssen die Mitarbeiter nämlich neuerdings mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf arbeiten und sich den ganzen Tag immer die die drei gleichen Lieder anhören
Ansonsten ist soweit nix weiter passiert, wir hatten ein paar Geburtstage unserer Kinder zu feiern und ihnen geht es allen soweit gut!
Das Internet möchte gerade wieder nicht so richtig, dadurch müsst ihr euch leider noch ein bissel mit den bilder gedulden...